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Tiergestütze Pädagogik

Tiere vermitteln Menschen das Gefühl gebraucht zu werden und geben ihnen eine Bestätigung der eigenen Kompetenzen. Sie vermitteln Nähe, Akzeptanz ohne Bewertung oder Abwertung und lösen Freude am Spiel aus. 

 

Diese positiven Effekte aus der alltäglichen Begegnung mit Tieren im häuslichen Rahmen können auch für die Begegnung mit Tieren im pädagogischen Alltag genutzt werden. 


Dieses Vorhaben nennt man tiergestützte Pädagogik. Es werden Interventionen im Zusammenhang mit Tieren durchgeführt, die anhand von konkreten, kindorientierten Zielvorgaben Lernprozesse unterstützen und in Gang gebracht werden. Mit dem Einsatz von Tieren in sozialen Einrichtungen wird schwerpunktmäßig die emotionale und soziale Kompetenz des Kindes verbessert.

 

Ziel der tiergestützten Pädagogik ist außerdem vorhandene Ressourcen des Kindes zu stärken und unzulänglich ausgebildete Fähigkeiten zu verbessern.

 

Tiere und Tierfiguren sind für unsere Kinder im alltäglichen Leben allgegenwärtig. Sie besitzen eigene Haustiere oder Kuscheltiere, für jede Altersstufe gibt es Bücher und Zeitschriften über Tiere, außerdem gibt es natürlich zahlreiche Hörspiele oder Filme im Fernsehen, in denen Tiere auftauchen. Tiere werden entweder realistisch dargestellt, in Geschichten sind sie Begleiter und Helfer von Menschen, oder sie werden vermenschlicht. Dabei bestehen sie Abenteuer und durchleben Ängste und Nöte, die unsere Kinder von sich selbst kennen. 


In einer Stadt wie Berlin ist es für unsere Kinder immer schwieriger die Natur bewusst wahrzunehmen und reale Erfahrungen im Umgang mit der Natur und mit Tieren zu machen. 


Im Laufe der Jahre sind von Erzieherinnen im pädagogischen Alltag immer mehr Folgen der Verstädterung sichtbar geworden. Dies sind u.a. Störungen des Gleichgewichts, Raum- Lagegefühl, zunehmende Aggressivität, Konzentrationsschwäche, oder mangelnde Beziehungsfähigkeit.